Seriöse Agentur erkennen

Stand 22. September 2026

Eine seriöse Agentur nimmt kein Geld fürs Mitmachen, nennt ihre Firma, gibt dir einen schriftlichen Vertrag und sagt dir vorher, was sie leistet und was sie dafür bekommt. Woran du den Rest erkennst, zeigen die zwölf Warnzeichen hier. Du kannst uns an jedem davon messen.

Die zwölf Warnzeichen

1. Du sollst fürs Mitmachen zahlen

Bewerbung und Casting kosten kein Geld, und bei einem Dreh wirst du bezahlt. Wer einen „Produktionskostenbeitrag“ verlangt oder Plätze bei User-Drehs verkauft, verdient an Bewerberinnen statt an ihrer Arbeit.

Echte Kosten, die in einer Zusammenarbeit entstehen, etwa für Reisen oder ein professionelles Shooting, sind etwas anderes. Fair ist, wenn sie vorher mit Zweck und Höchstbetrag abgestimmt sind und klar ist, wie sie verrechnet werden.

2. Kein Impressum oder eine Briefkastenfirma

Ein Unternehmen in Deutschland muss ein vollständiges Impressum führen, mit Anschrift, Registernummer und Geschäftsführung. Wer nicht sagt, wer er ist, will nicht greifbar sein.

3. Kein schriftlicher Vertrag

„Machen wir per Handschlag“ heißt, dass es nichts gibt, worauf du dich berufen kannst. Ein Vertrag schützt vor allem dich.

4. Drehpartner, Ort und Gage stehen vorher nicht fest

Bei einer echten Produktion ist der Cast vorab bestimmt, und du kennst Termin, Ort, Drehpartner und Gage, bevor du zusagst. Wer das offen lässt oder den Teilnehmerkreis erst am Set festlegt, arbeitet nicht wie eine Produktion.

5. Exklusivität ohne Gegenleistung

Eine Bindung, die dir verbietet, woanders zu arbeiten, muss sich für dich lohnen: echter Push, vermittelte Collabs, Betreuung des Accounts. Ohne diese Gegenleistung ist Exklusivität einseitig.

6. Keine Laufzeit oder kein Ausstieg

Prüf drei Dinge: Laufzeit, Kündigungsfrist und was nach dem Ende mit deinen Konten und Aufnahmen passiert. Ein Vertrag ohne Ausstieg ist eine Falle.

7. Zugang zu deinen Konten ohne Regelung

Wer für dich chattet und postet, braucht Zugang. Geklärt sein muss trotzdem, wem das Konto gehört, wer welchen Zugang hat und was bei einer Trennung passiert.

8. Einnahmen ohne prüfbare Abrechnung

Dass Einnahmen zuerst über die Agentur laufen, kommt vor. Dann brauchst du eine Abrechnung, die du nachrechnen kannst, und eine feste Auszahlungsfrist.

9. Druck und Eile

„Nur noch drei Plätze“, „das Angebot gilt bis morgen“: Wer dich drängt, will nicht, dass du nachdenkst oder jemanden fragst.

10. Du wirst über deine Grenzen geschoben

Eine gute Agentur fragt, was du willst und was nicht, und hält sich daran. Wer dich Schritt für Schritt zu immer härteren Inhalten drängt, weil sie mehr einbringen, verdient an dir statt mit dir.

11. Kein Altersnachweis

Eine Agentur, die Aufnahmen annimmt, ohne dein Alter geprüft zu haben, arbeitet nicht sorgfältig. Bei uns ist die Ausweisprüfung Pflicht, bevor du das erste Bild hochlädst.

12. Unaufgeforderte Direktnachrichten

Wer dir ungefragt schreibt, dass du Potenzial hast, schreibt das meist vielen. Prüf die Firma in Ruhe, bevor du antwortest.

Was ist bei einer OnlyFans-Agentur üblich?

Die Beteiligung einer Agentur liegt im Markt meist zwischen 30 und 70 Prozent, je nach Leistung. Am unteren Ende steht reine Vermittlung. Am oberen Ende steht der voll betreute Account mit Chatting, Planung und Veröffentlichung der Beiträge und vermittelten Collabs.

Prüf deshalb drei Dinge zusammen: wie hoch der Anteil ist, wovon er gerechnet wird und was du dafür bekommst.

Welche fünf Fragen sollte ich jeder Agentur stellen?

  1. Wie heißt die Firma, wo ist sie eingetragen, wer führt sie?
  2. Was genau bekomme ich, und was bekommt ihr dafür?
  3. Wem gehören meine Konten und Aufnahmen, während und nach der Zusammenarbeit?
  4. Wie lange läuft der Vertrag, und wie komme ich raus?
  5. Prüft ihr mein Alter, und wo liegen meine Daten?

Wer einer dieser Fragen ausweicht, hat sie beantwortet.

Wie steht PRNCASTING da?

Prüf uns an denselben Punkten. Wir sind die NaughtyAvocado GmbH aus Hannover, Handelsregister HRB 228251, alle Angaben stehen im Impressum.

Die Bewerbung ist kostenlos, dein Ausweis wird geprüft, bevor du etwas hochlädst, und deine Aufnahmen liegen verschlüsselt und werden nicht veröffentlicht. Vor jeder Zusage bekommst du die Anfrage mit Termin, Ort, Drehpartner und Gage, vor jeder Zusammenarbeit einen schriftlichen Vertrag. Löschen lassen kannst du alles jederzeit, und sagen wir ab, löschen wir von selbst.

Diese Seite ist eine Orientierung aus der Praxis unserer Kartei und keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich sind die Bewerbungsbedingungen und die Datenschutzerklärung.